Berus-teddsy


 

US-Teddys

 

Plüschiges, abstehendes, kuscheliges Fell, knuffiges Gesicht mit süßer Schnute, Schlappohren und Knopfaugen mit knuffigem Blick, so schauen uns die US-Teddys an. Ebenso faszinierend sind ihr Charme und ihre sympathischen Art. Die einzelnen Charaktere unterscheiden sich in einer facettenreichen Vielfalt. Jedes Schwein hat seine eigene Persönlichkeit.   

Entdeckt wurde die Rasse in den USA. Da sie wegen ihrem abstehenden Fell den Teddybären so ähnelten, nannte man die neue Rasse US-Teddys. 

 

Die Fellstruktur steht bei dieser Rasse im Vordergrund. US-Teddys haben ein sehr dichtes Fell, dass senkrecht vom Körper absteht. Ein richtig gutes Teddyfell ist so dicht, dass man beim Scheiteln der Haare nicht bis auf die Haut schauen kann. Das einzelne Haar ist in sich gekräuselt und dadurch sehr federelastisch und sollte maximal zwei Zentimeter lang sein.


 

Die Teddys wurden erstmals 1967 von Herrn Winkler in Kalifornien, in den USA, entdeckt. Winkler und Joan Wiley züchteten dann 1970 gemeinsam die Teddys, um sie auch an andere Züchter abzugeben, die dann ebenfalls mit der Teddyzucht begannen. 1974 wurde das US-Teddymeerschweinchen erstmals auf einer Ausstellung in Ventura, Kalifornien, vorgestellt. Zur Typ- und Fellverbesserung  wurden andere Kurzhaarrassen bei den Teddys eingekreuzt . Dadurch gibt es heute zwei unterschiedliche Fellstrukturen bei den Teddys: ein weiches und plüschiges Fell, dass durch Einkreuzung von Glatthaartieren entstand und Teddys mit harscherem, drahtigeren und krauserem Fell, das durch die Einkreuzung von Rosetten entstand.

 

 

Dank Sigi Toosen kamen die US-Teddys dann nach Deutschland. Sigi Toosen holte 1996 gemeinsam mit ihren Züchterfreundinnen Hannelore Lang und Joyce den Otter die ersten US-Teddys nach Deutschland. Einer dieser US-Teddys war Fuzzy-Bear, ein US-Teddy in schildpatt-weiß. Ein äußerst potenter Bub, der in der Zucht von Sigi Toosen für die Verbreitung der US-Teddys in Deutschland gesorgt hat. Fotos und einen Bericht über die Ankunft der ersten US-Teddys in Deutschland kann man hier anschauen http://www.us-teddyclub.de/index2.php?action=arrival

 

Kommen kleine US-Teddybabys zur Welt, sehen sie wie kleine Schäfchen aus. Sie kommen mit welligem bis krausem Fell zur Welt. Ein gutes Fell sollte schön dicht und kräuselig sein, besonders am Bauch sollte das Fell besonders stark gekräuselt sein. Wie bei anderen Rassen, können Babys mit krausem Fell an Nase, Mund und um die Augen kahle Stellen, ohne jeglichen Schorf und Krusten bekommen, da die Haare durch das Säugen und Putzen abbrechen. Dies ist rassetypisch und nicht krankheitsbedingt. Es bedarf keinerlei Behandlung  und die Haare wachsen umso schöner nach.

 

 

Im Alter von 4-5 Wochen kommen die kleinen US-Teddybabys in die Fusselphase. In dieser Zeit durchlaufen Sie einen Fellwechsel, bekommen manchmal ein gerades Nasenbein und manchmal sogar Stehohren. Sie können richtig hässlich aussehen und manch Züchter hat schon so ein hässliches Entlein abgegeben und sich danach geärgert, wenn er einige Zeit danach den hübschen Schwan wiedersah. Daher sollte man die Jungtiere nicht zu früh abgeben. Manche Teddys bekommen erst im Alter von einem dreiviertel Jahr ein tolles dichtes Teddyfell. Die US-Teddys sind wie alle Kurzhaarrassen sehr pflegeleicht. Sie haben jedoch etwas trockenere und empfindlichere Haut, die sich gerne schuppt. Die Schuppenbildung ist rassetypisch.    

 

In Deutschland gibt es den US-Teddy- Spezialclub, der jährliche Shows veranstaltet. Auf der HP findet man viele Infos über die US-Teddys und US-Teddy-Züchter Deutschlands.  

 

 

 

Quellen: **www.sigissauhaufen.de** www.us-teddyclub.de** Thea Paar** MFD BVeV** Fotos teddy-meeries** copyright martina franzreb teddy-meeries.de